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Archiv der Einträge: 17 Mai, 2010
  • Niemand ist vergessen! Arbeitszwang, Leistungsdruck, Naziterror und soziale Ausgrenzung überwinden! Gedenkdemo anlässlich des 10. Todestages von Dieter Eich

    Zehn Jahre sind seit dem Mord nun schon vergangen. Auch dieses Jahr ruft ein breites Bündnis zu einer Gedenkdemo auf, um an den heimtückischen Angriff der vier Nazis auf den erwerbslosen Dieter Eich zu erinnern. Hier nun das Mobi-Video zu der Demo, die am 23. Mai ab 14Uhr S-Bhf. Ber­lin-​Buch stattfinden wird. Kommt zahlreich und pünktlich!

    Mehr Infos unter: www.niemand-ist-vergessen.de

    Quelle

  • Ü-Eier Retten Sozialstaat?

    Böse Überraschung vom Amt

    Detmold. Stefan Jagusch (23) liebt Überraschungen, aber mit dieser hatte er dann doch nicht gerechnet: Dem Hartz-IV-Empfänger droht eine Kürzung der Bezüge, weil er Figuren aus Überraschungseiern sammelt.
    Das erste Schokoladenei bekam er geschenkt, als er fünf war und mit seiner Mutter von Jena nach Detmold zog: »Da war dieser Zwerg drin«, sagt Stefan Jagusch und greift zielsicher nach einer Figur, die neben vielen anderen auf dem Wohnzimmertisch stehen. 400 habe er insgesamt, erzählt der Arbeitslose, der mit seiner erwerbsunfähigen Mutter zusammenlebt. »Diese Figuren sind unser einziges Hobby«, erzählt der Sohn, der von jedem Wochenendeinkauf zwei Überrraschungseier mit nach Hause bringt – allerdings nicht, ohne sie vor dem Kauf geschüttelt zu haben: »Wenn man einen dumpfen Schlag hört, ist kein Bausatz drin, sondern eine Figur.« Jagusch ist offenbar ein Experte: »Ich habe sogar schon Fälschungen entlarvt.«

    Die Leidenschaft des Detmolders blieb der Behörde »Lippe Pro Arbeit« nicht verborgen, denn Stefan Jagusch und vier weitere Sammler präsentieren ihre Ü-Ei-Figuren auf einer gemeinsamen Internetseite.

    Jagusch:»Die Beamten gehen wohl davon aus, dass ich teure Sammlerstücke besitze, denn in sechs Wochen haben Mitarbeiter des Amtes 188 Mal auf unsere Internetseite zugegriffen!« Im April bekam der 23-jährige schließlich Post von der Behörde: »Ich sollte den Wert meiner Sammlung angeben. Am Telefon wurde mir gesagt, dass meine Bezüge dann entsprechend gekürzt würden.«
    Maike Delang, Sprecherin von »Lippe pro Arbeit«: »Wir wissen, dass es Figuren aus Überraschungseiern gibt, für die Sammler mehrere hundert Euro bezahlen. Solche Figuren wären natürlich ein Vermögen, das angerechnet werden müsste, und deshalb muss Herr Jagusch das Formular ausfüllen.«

    Der Detmolder beteuert, dass unter seinen Figuren keine echte Trophäe ist und dass seine Plastikfiguren »vielleicht 100 Euro wert sind«. Seine Mutter Monika Jagusch (57): »Wir geben jede Woche etwa 1,50 Euro für Überraschungseier aus. Muss man davon so einen Vorgang machen?« Quelle

    Die Argen gleichen sich wohl immer mehr der Stasi an? oder sollte ich Gestapo sagen? So verdienen sich die Lumpen im Lumpenelitenbiotop ihr Geld?

    gefunden bei  biertafel.blog.de Klick

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