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Archiv der Einträge: 03 Mai, 2011
  • Hartz IV ein gigantischer Menschenversuch der größte seit dem Dritten Reich! Wie funktioniert es?

    Zunächst trennt man eine Population ab. Dazu hat man die heutigen ALG-II-Bezieher und deren Bedarfsgemeinschaften auserkoren. Eine permanente Hetze in den Medien tut ihr Übriges. Noch niemals in der Geschichte hat man eine derart gewaltige Menschenmasse als Meerschweinchen in den Tierversuchskäfigen gehabt. Aus naturwissenschaftlicher Sicht wird dies erstklassige Statistiken liefern. Doch was will man testen? Dazu unten mehr.

    Es wird eine Zielvorgabe formuliert: Eingliederung in Arbeit!

    Brüllte man seinerzeit noch „Endsieg“ und trottete in blindem Glauben hinterher, so ist dies heutzutage beim politisch-medienwirksam tragenden Konzept der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit unter Heraufbeschwörung von primitiven Neidfaktoren nicht anders. Mit einer sozial ausgegrenzten, als Sündenbock fungierende Gruppe hat man schon im 20. Jh. Erfahrungen sammeln können ... Auf jeden Fall kommt es nicht im Geringsten auf die reale Möglichkeit, der Verwirklichung des propagierten Zieles an, sondern nur darauf, dass eine integrierte „Haupt“gruppe diesem Hirngespinst hinterher hechelt. Dass es nie mehr Vollbeschäftigung geben wird, wissen auch die Verantwortlichen, insbesondere die Politkasper.

    Siebenhaar fasste die Grundergebnisse der damaligen Hartz-IV-Testprogramme in verschiedenen deutschen Städten, in denen das amerikanische workfare-Modell adaptiert werden sollte, zusammen. Man wollte ursprünglich gottähnliche Fallmanager installieren, was aber an der dualistischen Verwaltungsstruktur der heutigen ARGEn scheiterte und nicht zuletzt an der Tatsache, dass Fallmanager auch keine Übermenschen sind, die die Schicksale ihrer Opfer gänzlich steuern könnten.

    So erfand man eine abgespeckte oder auch Mischvariante, den persönlichen Ansprechpartner, der oftmals halb SB ist, teils Fallmanagerfunktionen auf sich vereinigt. Die konkrete Umsetzung dieser Konzepte vor Ort ist vielfältig und verwirrend, mit allen Vor- und Nachteilen. Siebenhaar gab zu, dass von Vornherein die Unfähigkeit und Schwerfälligkeit der ARGEn in Kauf genommen wurde! Dies gehört m. E. jedoch zum Gesamtkonzept. Eigentlich sollten Fallmanager im Rahmen des Case Managements sich speziell besonders auffälliger Personen annehmen, wie z. B. Suchtkranken, Verschuldeten etc.

    Die unterdrückte, ausgestoßene Gruppe soll unter allen Umständen eine gewaltige Repression erfahren. Kaum einen Ausweg soll es geben, zumal die Hartz I – III-Reformen bereits wichtige Türen fast luftdicht abgeschlossen haben. Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Verordnung des Trübsinns durch Geldmangel, Drangsalierung mit ach so wirksamen Trainingsmaßnahmen und nicht zuletzt Ein-Euro-Zwangsarbeit bilden hierzu wichtige Instrumente. Wie gesagt, es ist vollkommen egal dabei, ob einer wirklich aus der Falle wieder herauskäme – im Gegenteil: Für das Großexperiment soll er ja gefangen bleiben. Denn wie auch jedes Karnickel, jede Maus, jede Ratte, jedes Meerschweinchen im Käfig des Tierversuchslabors gefangen bleibt, so soll sich auch bei den Opfern die Ausweglosigkeit und Angst festsetzen.
    Nur unterbrochen von der Gehirnwäsche in den ARGEn und Trainingsmaßnahmen, in denen man gezwungen werden soll wider seine rationale oder politische Überzeugung an den „Endsieg“ zu glauben! Dies alles zusammengenommen lässt folgenden Schluss zu:

    Hartz IV ist die moderne Auflage der Selektionsrampe!

    Denn mittels dieses Experimentes wird unzweifelhaft ausgetestet, wie es um die Leidensfähigkeit der Bevölkerung bestellt ist. Anhand der ursprünglichen Einteilung der „Kunden“ für das Case Management lassen sich folgende Untergruppen der erwerbsfähigen Hilfebezieher ausmachen, welche durch die Harz-IV-Dampfwalze zum Vorschein kommen sollen:

    1. Das Gros der dummen Schafe, der Mitläufer, auf die jedes System setzt und sich mit einer Mehraufwandsentschädigung für Ein-Euro-Zwangsarbeit ködern lassen.

    2. Suchtkranke, wie Alkoholiker, Drogenabhängige etc.

    3. Sehr wichtig: Die Aggressiven.

    4. Die Suizidären, die sich dem Druck durch Selbsttötung entziehen.

    5. Die Intelligenten, die gezwungen werden, sich aus der Misere mit Hilfe ihres Grips herauszuwinden.

    Interessanterweise schrieb Siebenhaar, dass man die dummen Schafe mehr oder weniger in Ruhe lassen solle. Wichtig für die Repressionsmaschine sind diejenigen mit hohem Aggressionspotential, die à la Emsdetten das schöne Experiment sprengen könnten. Leider findet sich in unserem Militär kaum ein Auffangbecken für diese Personen, anders als in den USA.

    Die letztgenannte Gruppe ist von besonderem Interesse für das Experiment. Die Intelligenten werden sich oftmals zur Wehr setzen und somit exponiert aus der Schafherde hervorstechen. Man versucht zunächst, deren Willen zu brechen, gelingt dies nicht und nutzen sie die Gelegenheit zur Einnischung nicht, so kann es durchaus sein, dass das System versuchen wird, diese zu kaufen oder sonst wie nutzbar zu machen.

    Im Tacheles-Forum hat eine SB es durch eine unbedachte Aussage auf den Punkt gebracht: Suizid unter den eHB sei ihrer Meinung nach „gepflegter Sozialdarwinismus“! Diese Dame muss sich also bezüglich der Siebenhaar-Papiere bestens auskennen ... Kollateralschäden werden in Kauf genommen, das System filtert die Besten sozusagen aus. Wie bereits erwähnt, werden auch die Intelligenten ihren Platz zugewiesen bekommen, und sei es als Dauerstempler in einer Stadtbücherei ... Indes will man uns nicht gänzlich umbringen, dann wäre das schöne, auf unbestimmte Dauer angelegte Experiment ja zu Ende. Noch nie in der Geschichte wurden solch gigantische Datenmengen ZENTRAL angehäuft, denn die Bundesagentur für Arbeit betreibt ihre zentralen Server in Nürnberg, wo sich sämtliche ARGEn über das berüchtigte A2LL anhängen. Nicht umsonst bietet allein die BA den Psychologischen Dienst an – Profiling auf Halde.

    Somit sind die Mächtigen in der Lage, auch durch stete Versuche der Wohnungsunverletzlichkeitsverletzung, in immer mehr Familien wie eine Krake einzudringen. Selbst das Umfeld der Bedarfsgemeinschaften sollte als Information dienen, laut Siebenhaar ist es gleichgültig, wie man daran kommt. Ein Netzwerk bildet sich auf den Rechnern ab. Dabei ist durchaus bekannt, wie jeder einzelne im Oberstübchen „tickt“.

    Quelle

  • Lesetipp: Sanktionen bei Arbeitslosengeld II-Empfängern

    Auf der Seite sanktionsstudie.de können Sie die Masterarbeit eines Diplom-Sozialpädagogen zum Thema "Sanktionen bei Arbeitslosengeld II-Empfängern" lesen, die an Deutlichkeit und Brisanz kaum Wünsche offen lässt. Ein Zitat:

    "Unkritisch wurde von Medien in den Jahren 2009/2010 immer wieder die Forderungen von Politikern wiedergegeben, dass angeblich 'arbeitsunwillige' Arbeitslosengeld II-Empfänger stärker zu bestrafen seien – dem Autor stellt sich schon die Frage, ob die betreffenden Politiker (vor allem aus den Reihen der CDU und der FDP) die Rechtsgrundlagen kennen und wenn ja, wie denn eine härtere Bestrafung aussehen soll, die umfassender ist als die komplette Streichung der Leistungen inklusive Kostenübernahme der Krankenversicherungsbeiträge."

    Mir stellt sich bei diesem Thema vornehmlich die Frage, wie solche "Sanktionen auf 0" - also die komplette Verweigerung des Existenzminimums einschließlich der Miete und der Krankenversicherung - mit dem Grundgesetz und mit der Feststellung des Bundesverfassungsgerichtes vereinbar sein sollen:

    Der Menschenwürdegrundsatz des Art. 1 und das Sozialstaatsprinzip des Art. 20 gebieten, "jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu sichern, die für seine physische Existenz sowie für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind" (Leitsatz 1). Dieses Grundrecht ist unverfügbar und muss eingelöst werden.

    Wie kann es sein, dass dieses angeblich unverfügbare "Grundrecht" durch den Hartz-Terror offensichtlich doch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft - also "verfügbar" - ist, die quasi willkürlich von irgendwelchen mehr oder minder qualifizierten behördlichen Mitarbeitern festgelegt werden können? - Ein ausdrücklich als solches bezeichnetes Existenzminimum, das an willkürliche Verordnungen einzelner Sachbearbeiter gekoppelt ist - das hätte sich die Redaktion der Titanic nicht besser ausdenken können. Das ist grotesk.

    Entweder das Grundgesetz und das Bundesverfassungsgericht sind eine Farce - oder die Hartz-Gesetze sind es. Der Schluss liegt nahe, für welche Antwort man sich zu entscheiden hat.

    Quelle

    Dazu die Verfassungswidrigkeit des SGB II im Detail

     

  • Die glücklichen Arbeitslosen

    Nun möchte ich etwas positives berichten, es gibt Hartz IV- abhängige die schon drei Jahre in dieser Mühle sich bewegen und sind rundum glücklich, ihr glaubt das nicht?

    Der BA- Vorstand Alt, bezeichnete Hartz IV  als menschenunwürdig und man müsse ein Lebenskünstler sein um von 364 € leben zu können, doch da hatt er die Rechnung ohne die Hartz IV abhängig gemacht

    Denn es gibt auch glückliche Arbeitslose wie zum Beispiel  GetASmile.

    Zitat auf die Aussage von Alt, dass man ein Lebenskünstler sein müsste um von  364 Euro leben zu können:

    GetASmile. Ok. Dann bin ich seit ungefähr 3 Jahren ein Lebenskünstler. Danke für das Kompliment, aber ich mache das ohne Schwierigkeiten und sehe keine Hindernisse für andere Menschen das ebenso zu tun.

    Quelle

    Ungeachtet der Tatsache das Hartz IV = Mangelernährung bzw. Hunger bedeutet scheint es doch glückliche Arbeitslose unter diesen Bedingungen zu geben. Nach dem Motto was uns nicht tötet macht uns noch härter.

    Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Dortmund hat errechnet, dass 2 bis 6-jährige für eine gesunde Ernährung im Durchschnitt 2,77 €, 7 bis 14-jährige 4,61 € und 15 bis 18-jährige 6,06 € pro Tag brauchen. Zugrundegelegt ist der Mittelwert der
    Preise von Discountern und Supermärkten. Bioprodukte sind nicht drin. Die Hartz IV-Parteien gestehen Schulkindern nur die Hälfte der Summe zu, die für eine gesunde Ernährung notwendig ist. 7 bis 14- jährige bräuchten etwa 70 €, 15 bis 18-jährige 90 € monatlich mehr.

    Aber auch Erwachsene können sich nicht gesund ernähren. Bis zum Alter von 51 Jahren zum Beispiel brauchen sie 5,66 € pro Tag (bei durchschnittlich 2.619 Kilokalorien (kcal) Energiezufuhr und 2,16 € Kosten für gesunde Ernährung pro 1.000 kcal; errechnet nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und des FKE). Sie haben pro Tag 1,85 € zu wenig bzw. pro Monat 56 €. Dabei wird unterstellt, dass gekaufte Lebensmittel zu 100% verzehrt werden und nichts verdirbt.

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