Das Girokonto für jedermann ist im Bundesrat an den CDU-Ländern gescheitert: Verbraucherschutzsenatorin Prüfer-Storcks nannte das “eine nicht nachvollziehbare Entscheidung gegen Menschen am Rande des Existenzminimums”.
Für Lohn und Gehaltszahlungen oder Sozialleistungen ist ein Girokonto Standard. Aber fast 700.000 Menschen in Deutschland haben kein solches Konto. Sparkassen und Banken sind bisher nicht verpflichtet Girokonten anzubieten, einen gesetzlichen Anspruch der Verbraucher darauf gibt es nicht. Dies sollte sich auf Initiative Hamburgs ändern. Doch die CDU-geführten Länder haben im Bundesrat gegen einen Rechtsanspruch auf ein Girokonto gestimmt.
“Ein Girokonto ist zur Teilhabe am wirtschaftlichen und sozialen Leben unerlässlich und längst gesellschaftlicher Standard. Sein Fehlen wirkt wie ein soziales Stigma“, so Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks...
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